Ohrakupunktur

Ohrakupunktur bei welchen Erkrankungen?

  • Schmerzen des Bewegungsappartes (z.B. Rücken, Schulter-Arm Syndrom etc.)
  • Rheuma
  • Arthrose
  • Reizdarm
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Burn-out, Erschöpfung
  • Erregungszustände
  • Hormonelle Störungen (z.B. Klimakterische Beschwerden)
  • Raucherentwöhnung

Was ist Ohrakupunktur?

Bei der Ohrakupunktur handelt es sich um ein völlig anderes Behandlungskonzept als bei der chinesischen Körperakupunktur.

Der französische Arzt Paul Nogier entdeckte und entwickelte in den 50 iger Jahren dieses Therapieverfahren, weshalb es auch oft die französische Ohrakupunktur genannt wird. Auf der Oberfläche des Ohres befinden sich verschiedene Reflexzonen / -punkte, die im Falle einer Funktionsstörung im Körper oder in den Organen "aktiv" sind. Das bedeutet, sie sind über einen erniedrigten Hautwiderstand gut auffindbar und für den Patienten auch oft druckschmerzhaft. Aus diesem Grund läßt sich über das Ohr eine sehr präzise Diagnostik durchführen. Im Gegensatz zur Körperakupunktur wird die Ohrakupunktur nur einseitig an einem Ohr durchgeführt.

Wie verläuft die Behandlung?

DIAGNOSE: Zur Diagnosestellung werden zunächst verschiedene Punkte im Ohr stimuliert. Reagiert ein Punkt mit Schmerz, weist dies auf eine Störung oder Erkrankung des entsprechenden Körperteils oder Organs hin.

 

BEHANDLUNG: Während der Behandlung sitzt oder liegt der Patient ruhig und entspannt, während 2 - 7 kurze feine Nadeln in seinem Ohr angebracht werden. Bei Angst vor Nadeln oder bei Kindern haben sich Pflaster mit Magnetkügelchen oder auch Samen bewährt. Diese stimulieren zwar den Akupunkturpunkt, aber verletzen nicht die Haut.

 

BEHANDLUNGSDAUER: eine Sitzung  dauert ca. 20 - 30 Minuten, je nach Diagnose sind i.d.R. 10 Behandlungen ausreichend.