Gua Sha Massage

Gua Sha bei welchen Erkrankungen?

  • Schmerzen des Bewegungsappartes (z.B. HWS, BWS, LWS, Schulter-Arm Syndrom, Kniebeschwerden)
  • Verspannungen
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Ausleitung von Giftstoffen und Säuren
  • Stoffwechsel wird angeregt
  • u.v.m.

Was ist Gua Sha?

In der traditionellen chinesischen Volksmedizin wird das Verfahren „Gua Sha“ angewendet, um Schmerzen zu beseitigen, Schadstoffe und Säuren aus dem Körper auszuleiten und ihn so zu entgiften. 

Diese Massageform ist höchst effektiv allerdings in Deutschland noch weitgehend unbekannt, in Asien jedoch weit verbreitet.

 

Gua Sha

Gua – Reiben, schaben
Sha – Hautrötung

 

Gua Sha wirkt sich schmerzlindernd aus, indem die Durchblutung und damit auch die Sauerstoffversorgung im Gewebe verbessert wird.

Die Muskulatur, Bänder und Sehnen entspannen sich, Faszien werden gelockert, Verklebungen gelöst.

Weiterhin gilt Gua Sha aus Ausleitungsverfahren, da sowohl der Blutzyklus als auch der Lymphfluß und Stoffwechsel angeregt werden - Giftstoffe und Säuren werden abtransportiert und das Immunsystem aktiviert.

Wie verläuft die Behandlung?

DIAGNOSE: Zur Diagnosestellung wird im Vorfeld mit dem Patienten ein ausführliches Anamnesegespräch geführt. Muskel- /Faszienverhärtungen werden aufgespürt.

 

BEHANDLUNG: Während der Behandlung liegt der Patient ruhig und entspannt auf einer Liege. Je nach Diagnose werden unterschiedlichste Massagetechniken eingesetzt.

Der Rücken oder das zu behandelnde Körperteil werden mit Johnniskrautöl einmassiert. Danach erfolgt eine Gua Sha Massage mit einem Jade Gua Schaber. Durch die Behandlung entstehen rötliche Hautveränderungen, die auch erwünscht sind
und zeigen, dass in der behandelten Region oberflächliche oder auch tief sitzende Stauungen vorhanden sind. Diese werden durch Reiben und Schaben auch in tieferen Gewebsschichten aufgelöst und vom Körper abgebaut.
Die entstandenen Hautrötungen verschwinden nach ca. 2–5 Tagen vollständig. Die Länge des Zeitraums bis zum völligen Verschwinden der Hautrötung lässt Rückschlüsse über die Stärke der vorhandenen Stauungen und die Stoffwechseltätigkeit zu.

Über die im Körper verlaufenden Meridiane hat Gua Sha hat ebenfalls einen Einfluß die inneren Organe und kann hier einen positiven Einfluß auf eventuelle Organstörungen ausüben.

 

Bei dieser Form der Massage ist der Druck immer so dosiert, dass sich die oberen Hautschichten und das Unterhautgewebe gegeneinander verschieben; somit wird auch Einfluss auf das unbewusste (vegetative) Nervensystem genommen.

Oft kommt es schon während und direkt nach Beendigung der Massage eine Besserung der Beschwerden.

 

BEHANDLUNGSDAUER: eine Sitzung  dauert ca. 30 - 45 Minuten