Burn-out - 3 Therapiebausteine

Der Begriff „Burn-out“ ist in vieler Munde und gilt mittlerweile als eine der häufigsten Erkrankungen unserer Gesellschaft. Der Begriff „Burn-out“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „ausbrennen“.
Darunter verstehen wir einen Zustand starker körperlicher und emotionaler Erschöpfung durch chronische Überforderung im Alltag – das Gefühl sich wie ein Hamster im Rad zu drehen und nicht anhalten zu können. Oft verspüren Patienten dieses Gefühl über Monate bis Jahre hinweg bis auf einmal gar nichts mehr geht.

 

Anhaltende Erschöpfung, Antriebs- und Mutlosigkeit machen sich breit – Anzeichen, die auch Symptome einer beginnenden Depression sein können.
Man hat das Gefühl den täglichen Aufgaben nicht mehr gewachsen zu sein, sehnt sich nach Ruhe, aber die Erholung hält immer kürzer an. Dadurch leidet auch die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit – Erfolgserlebnisse bleiben aus. Es kommt zu einer inneren Leere. Dinge, die in der Freizeit Spaß bereitet haben, werden als zusätzliche Belastung empfunden. Unzufriedenheit und Gleichgültigkeit gepaart mit Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit machen sich breit.


Körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme und Rückenschmerzen treten auf.

 

Eine weitere Form des „Burn-out“ ist das sogenannte „Bore-out“ – hier sind die Symptome identisch, nur das der Entstehungsgrund chronische Unterforderung und Langeweile ist.

 

Die Psychologin Christina Maslach (USA) entwickelte den am häufigsten verwendeten Fragebogen (Maslach Burnout Inventory (MBI) zu diesem Thema; hier können Sie in einer Kurzversion testen, ob Sie Burn-out gefährdet sind:

 

Welche Aussagen treffen zu:

  1. Meine Ansprüche an mich selbst sind höher als die der anderen an mich

  2. Wenn ich bei meiner Arbeit etwas falsch mache, dann fühle ich mich als Versager.

  3. Für mich ist es sehr wichtig, dass mich andere Menschen mögen.

  4. Wenn Dinge schief gehen, fühle ich mich dafür verantwortlich.

  5. Kollegen um Unterstützung zu bitten, ist ein Zeichen von Schwäche.

  6. Ich vermeide es, Risiken einzugehen, wann immer es möglich ist.

  7. Ich investiere mehr Energie in meinen Beruf, als ich dafür als Gegenleistung – sei es in Form von Geld, sei es in Form von Anerkennung – erhalte.

Wenn Sie mehr als zwei Punkte mit „Ja“ beantwortet haben und die oben beschriebenen Symptome auf Sie zutreffen, sollten Sie aufpassen.

Wenn es Ihnen aus eigener Kraft nicht gelingt diese Spirale zu durchbrechen, suchen Sie sich professionelle Hilfe.

 

Neben dem Erlernen von Entspannungstechniken wie zum Beispiel Yoga, Qi Gong, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung empfehle ich meine Patienten eine Kombination aus den folgenden 3 Therapie-Bausteinen:

 

1. Therapie-Baustein:
Spezielle Kuren in der Komplexhomöopathie die zu einer Harmonisierung, Erholung und Stabilisierung des Körpers und der Psyche beitragen.

 

 

2. Therapie-Baustein:
Darmsanierung, da es aufgrund von Streß und damit oftmals verbundener ungesunder Ernährung zu einem Mißverhältnis der Darmbakterien kommt. Dies führt sowohl zu köperlichen als auch psychischen Erkrankungen.

 

 

3. Therapie-Baustein:
Die französische Ohrakupunktur nach Dr. Paul Nogier trägt zur Regeneration des Körpers bei. Hierbei wird das Gleichgewicht zwischen Parasympathikus und Sympathikus wieder hergestellt.